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Die Schlammbehandlung für S&P Kläranlagen



Beim Scheibentauchkörperverfahren ist die Überschussschlammproduktion geringer als bei allen anderen biologischen Verfahren. Der dennoch entstehende und bereits in der Nachklärstufe voreingedickte Überschussschlamm muss stabilisiert werden um ihn einer weiteren Verwendung zuführen zu können.

Das gängigste Stabilisierungsverfahren ist die anaerobe Ausfaulung. Dieser Prozess findet ohne weitere technische Maßnahmen in jedem Schlammlager selbständig statt. Die Schlammlagerzeit beträgt dabei in unseren Breiten in der Regel 180 Tage. Bei höheren Temperaturen kann die Schlammlagerzeit aufgrund der dort vorherrschenden höheren biologischen Aktivität entsprechend verkürzt werden.
Eine weitere Möglichkeit der Verkürzung der Stabilisierungszeit ist die aerobe Ausfaulung. Mittels Belüftern wird dabei Luftsauerstoff in den Überschussschlamm eingetragen. Dieser Prozess benötigt nur einen Bruchteil der Ausfaulzeit des anaeroben Prozesses.

Der stabilisierte Schlamm kann anschließend ohne weitere Maßnahmen auf landwirtschaftlichen Nutzflächen ausgebracht werden. Wo dies nicht möglich ist, wird er mittels Fällungs- und Flockungsmitteln konditioniert und anschließend durch Schlammpressen
oder Zentrifugen entwässert. Zur Zeit werden auch Verfahren
zur solaren Schlammtrocknung erprobt.

Der entwässerte Schlamm wird danach oftmals der thermischen Verwertung zugeführt.

Ein naturnahes Verfahren der Schlammverwertung ist die Klärschlammvererdung. Dabei wird der ausgefaulte Schlamm auf Pflanzenbeeten ausgebracht. Die Pflanzen durchwurzeln dabei das aufgebrachte Substrat und entziehen dem Boden die Nährstoffe. Zurück bleibt dabei eine reine Humusschicht. Die Erzeugung von Humus aus Klärschlämmen ist ebenfalls über geeignete Kompostierverfahren möglich. Voraussetzung für derlei Verfahren sind allerdings schwermetall- und giftstofffreie Klärschlämme, da ansonsten eine Verwertung der Substrate im Land und Gartenbau nicht möglich ist.

System S&P® verwendet soweit möglich die anaerobe Ausfaulung des anfallenden Überschussschlamms. Dabei kann für das Scheibentauchkörperverfahren von einer Reduzierung der Trockensubstanz der anfallenden organischen Schmutzfracht auf ca. 50%, anfallend als Überschussschlamm, ausgegangen werden. Somit ist das System S&P® Scheibentauchkörper-verfahren eines derjenigen, mit dem geringsten Schlammanfall.

Die Auslegung von Schlammstapelräumen für Anlagen bis 50 Einwohnerwerten erfolgt mittels DIN 4261 Teil 1 und bei größeren Anlagen mittels ATV-A 281.