Die Nachklärstufe
In der mechanischen Nachklärstufe werden die durch den biologischen Reinigungsprozess entstandenen Feststoffe als so genannter Überschussschlamm mittels Sedimentation abgetrennt.
Dabei sind zwei technische Bedingungen zu erfüllen, nämlich der Schlamm muss schwerer als das ihn umgebende Wasser sein und des Weiteren dürfen keine Turbulenzen im Nachklärbecken auftreten. Der Überschussschlamm sinkt aufgrund seiner größeren Dichte zum Beckenboden und wird dort in gewissen Zeitabständen abgezogen und im Schlammlager gestapelt. Beim Abzug des Überschuss-schlammes ist darauf zu achten, dass dieser nicht zu lange in der Nachklärstufe verweilt, da er ansonsten aufgrund von anaeroben Umwandlungsprozessen zur Aufgasung neigt und somit aufschwimmt. Dieser Schwimmschlamm ist normalerweise nur unter Schwierigkeiten zu entfernen.
System S&P® arbeitet im Bereich der Nachklärung seit Jahrzehnten mit so genannten Lamellenseparatoren, die speziell auf die Technik der Scheibentauchkörper abgestimmt sind. Dem Verfahren kommt dabei die höhere Dichte, und somit die höhere Absetzgeschwindigkeit des Überschussschlammes aus Festbettsystemen entgegen. Aufgrund seiner Konstruktionsweise ergeben sich für den zu sedimentierenden Überschussschlamm sehr kurze Absetzwege, was zu einer äußerst kompakten Bauweise führt. System S&P® Lamellenseparatoren benötigen lediglich ca. 20% der Grundfläche herkömmlicher Absetzbecken. Der abgesetzte Schlamm kann mit diesem Verfahren auf einen Trockensubstanzgehalt von bis zu 1,5 Volumenprozent eingedickt werden.
Die System S&P® Lamellenseparatoren finden auch als Zwischenklärstufen Verwendung und sind ebenfalls bei einer Vielzahl technischer Absetzvorgänge im industriellen Bereich im Einsatz.
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